Posaunenchor

Einen Posaunenchor der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Hittfeld gibt es schon seit 1973. Wenn Sie mehr über unsere Geschichte erfahren möchten, scrollen Sie weiter nach unten.

 

Der Posaunenchor trifft sich

jeden Dienstag von 18 bis 20 Uhr

im Gemeindehaus der Christuskirche Fleestedt

 

Leitung:

Britta Oldsen, Tel.: 04105 159 864

 


 

Wir freuen uns natürlich sehr über einen persönlichen Besuch bei unseren Veranstaltungen oder Proben. Am meisten würden wir uns aber freuen, wennSie schon bald mitblasen würden!

Zu unseren Aktivitäten gehören:

  • Mitgestalten von Gottesdiensten,

  • Bläserdienste auf dem Friedhof,

  • musikalische Fest-Umrahmungen in sozialen Einrichtungen (z.B. Haus Kirchberg oder Pflegeheim Huckfeld), 

  • musikalische Gestaltung von Jubiläen und anderen feierlichen Anlässen.

 

 

Der Förderverein stellt sich vor

Eine Dame und acht Herren treffen sich am 4. März 2008 im Gemeindehaus der Christuskirche Fleestedt, um einen Verein zu gründen.

Gründungsmitglieder: Dr. Rainer Arnold, Rainer Castillon, Jürgen Hanisch, Dieter Kaiser, Mathias Oldsen, Dr. Sabine Pastille, Jörg Selig, Dr. Norbert Schwarz, Adolf Wendt.

Der Verein stellt sich die Aufgabe, den Posaunenchor Fleestedt der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Hittfeld ideell und finanziell zu unterstützen und damit die Kirchenmusik der Gemeinde zu fördern. Weiterhin sieht er in seinem Zweck, die Nachwuchsausbildung zu fördern.

Der Verein wurde inzwischen ins Vereinsregister eingetragen und trägt den Namen

Verein zur Förderung des Posaunenchores Fleestedt 
der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Hittfeld e.V.

Der Vorstand des Vereins besteht aus Mathias Oldsen (Vorsitzender), Karla Steeneck (stellvertretende Vorsitzende), Dieter Kaiser (Kassenwart).

HIER erfahren Sie mehr über die Satzung des Fördervereins.

 


 

Wollen auch Sie den Posaunenchor unterstützen und im Förderkreis Mitglied werden?

 

Laden Sie sich das BEITRITTSFORMULAR  auf Ihren Rechner, drucken Sie es aus und senden Sie es per Post an den Vereinsvorsitzenden: Mathias Oldsen, Mühlenweg 125, 21217 Seevetal

Dachten Sie eher daran, uns finanziell mit einer Spende zu unterstützen, ohne Mitglied werden zu müssen, bitten wir um Überweisung auf folgendes Konto:

Förderverein Posaunenchor Fleestedt e. V.

Sparkasse Harburg-Buxtehude
IBAN: DE71 2075 0000 0060 0822 60
BIC:   NOLADE21HAM

 

 

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Unsere nächsten Termine:

DatumZeitVeranstaltungOrt
noch offen10:00KonfirmationsgottesdienstHittfeld
noch offen12:00KonfirmationsgottesdienstHittfeld

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Chronik des Posaunenchors

Im Jahre 2015 feierte der Posaunenchor Fleestedt sein 40-jähriges Bestehen, denn am 28. Januar 1975 fand die erste Unterrichtstunde von Kindern und Jugendlichen im neu errichteten Pfarrhaus Fleestedt statt, die Horst und Elke Schubert in Klecken und Pastor Georg Stiller in Hittfeld und Fleestedt gewonnen hatten. Mit dabei waren außer mir einige Erwachsene, teilweise langjährig erfahrene Bläser: Hans-Jürgen Spillner, Adolf Hagel, Gerd Enderlein und Jens Witte.  

Sebastian Schöneich, der über zehn Jahre im Bläserchor Trompete gespielt hat, schreibt zum 10. Geburtstag des Gemeindehauses Fleestedt, also im August/September 1986, über diesen Anfang:

„Anfang 1975 findet sich in einem kleinen Hinterzimmer des Pastorenhauses Fleestedt auf Initiative von Pastor Stiller eine etwa 12-köpfige, aus Mädchen und Jungen und gestandenen Herren bestehende Gruppe zusammen, um den Bläserchor Fleestedt-Hittfeld-Klecken ins Leben zu rufen. Nach viel Schweiß, falschen Tönen und einer Bläserfreizeit konnte man schon im Mai 1975 in der Hittfelder Kirche die erste erfolgversprechende Abendmusik erleben. Die für einen überwiegend aus Jugendlichen bestehenden Chor so wichtigen Bemühungen um den Nachwuchs setzten sich 1976 fort. In deren Sog geriet auch ich. Bläserfreizeiten, kleinere und auch größere Fahrten festigten die nun immer größer werdende Bläsergemeinschaft, die in ihren besten Tagen weit über 20 Mitglieder aufweisen konnte.“


Dieser Anfang des Blasens in Fleestedt im Januar 1975 war nicht die Stunde, in der die allerersten Trompetentöne in der Hittfelder Kirchengemeinde erklangen. Schon bald nachdem Georg Stiller als junger Pastor im Februar 1972 den Pfarrbezirk Fleestedt-Glüsingen übernahm, stieß er auf Bläser des Posaunenchores, der schon lange in der Kirchengemeinde bestand, sich dann aber aufgelöst hatte. Von diesem Posaunenchor spielten in Fleestedt zeitweise die Kleckener Adolf Hagel, Hans-Heinrich Cohrs und Walter Meyer, genannt Posaunen-Meyer, mit. Von Ilse Meyer, einer Bläserin aus Hittfeld, bekam Georg Stiller im letzten Jahr den Artikel des Nenndorfer Pastors Franz Rambke über die „Posaunenchöre im Kreis Harburg“. Der Artikel stand im Harburger Kreiskalender von 1954. Am Ende der Aufzählung der verschiedenen Posaunenchöre im Kreis heißt es: „1930 kommen noch hinzu Hittfeld-Klecken……..“  Wer hat den Posaunenchor Hittfeld-Klecken aus der Taufe gehoben? Wer war der erste Chorleiter? Die Aufarbeitung dieser Geschichte wäre ein besonderes Kapitel.


Die Fahrten und Freizeiten gehören zu den unvergesslichen Stationen dieser Zeit, in der der Bläserchor aufgebaut wurde. Aber auch später waren und blieben sie ein wichtiger Bestandteil. Hier einige Beispiele:
1977 machte der Posaunenchor einen Besuch in Kiel-Friedrichsort, 1978 nahm er am Landesposaunenfest in Hildesheim teil, 1982 in Aurich. Ende August 1978 wagte er sich sogar nach London, wo ein Studienfreund von Georg Stiller Pastor war. Ja, sie spielten im Hydepark und traten als „brassband from Westpreußenweg“ auf und sahen „Jesus Christ Superstar“. Im August 1979 machten sie eine schöne Freizeit in Småland/Südschweden: Blasen und Baden. Unausgesprochen stand immer der Wunsch nach einer Bläser-Partnerschaft im Raum.

Dieser Wunsch ging mit dem Besuch der Gemeinde in Dresden-Gruna im Oktober 1980 in Erfüllung. Es stimmte einfach alles von Anfang an: das gemeinsame Üben mit dem dortigen Posaunenchor unter der Leitung von Kantor Siegfried Herrmann, Ausflüge in die Sächsische Schweiz, nach Moritzburg und nach Meißen, Spiele und Geselligkeit im Gemeindehaus und Gespräche am Kachelofen, nicht zuletzt die Herzlichkeit.


In Fleestedt und Hittfeld ging die Bläserarbeit weiter. Bei einem herausragenden Ereignis konnten wir mitwirken. Das war die Einweihung der restaurierten Orgel von St. Mauritius im Mai 1984. Die Abendmusik zusammen mit dem Hittfelder Organisten und Chorleiter Friedrich-Wilhelm Klumb an der Orgel wurde  ein Höhepunkt.


Bis zum Mauerfall am 9. November 1989 blieb  die Partnerschaft mit Dresden, bis auf einige Gegenbesuche von Rentnern, weitgehend einseitig. Aber Pfingsten 1990 war der Posaunenchor Gruna in Fleestedt zu Gast. Danach folgten viele Besuche der verschiedenen musikalischen Gruppen aus Dresden. Unter der Leitung des rührigen Kantors Siegfried Herrmann gab es gemeinsame Kinderchorfreizeiten, die Jugendkantorei kam mit dem Fahrrad von Bremen an und sang, schließlich war ein großer Chor aus Dresdnern, Ungarn und Tschechen zu Gast.

Inzwischen hat sich die Partnerschaft mit Dresden-Gruna „normalisiert“. Die gemeinsamen Unternehmungen des Jahres 2013 waren der Kirchentag in Hamburg vom 1. – 5. Mai und Anfang November 2013 feierte der Posaunenchor Fleestedt den 80. Geburtstag des Posaunenchores Gruna-Seidnitz zusammen mit zahlreichen Bläsern aus Blaubeuren und aus Braunschweig.


Die Leitung des Posaunenchores übergab Georg Stiller am Reformationstag 2007 in die Hände von Britta Oldsen.